Pseudotuberkulose

Pseudotuberkulose wird auch verkäsende Lymphadenitis genannt und durch Corynebacterium pseudotuberculosis verursacht. Die Krankheit ist weltweit vertreten und befällt hauptsächlich Ziegen und Schafe, aber auch Rinder, Schweine, Pferde und Wildwiederkäuer.

Sie verursacht Schwellungen und Abszesse der äußeren und inneren Lymphknoten.

Pseudo 1Die Tiere stecken sich hauptsächlich über den Eiter an, der auf Wunden von anderen Tieren gelangt, z.B. am Fressgitter. Der Erreger kann in der Umwelt bis zu einem Jahr ansteckungsfähig bleiben.

Die erkrankten Tiere bleiben lebenslang infiziert und haben eine bis zu 20% schlechtere Fleisch- und Milchleistung, magern ab und können versterben.

Zur Überwachung der Krankheit ist ein kontrollieren Zukauf von Tieren, Quarantäne, Trennen und Merzen von befallenen Tieren, Betriebshygiene, Melken von unverdächtigen Tieren vor den befallenen Tieren, etc. von Bedeutung. Der Erfolg der bestandsspezifischen Impfung ist umstritten.

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