Bestimmungen

Rechtliche Bestimmungen für Ausstellungs- und Versteigerungstiere.

Ausstellungsbestimmungen

Alle Tiere für die Ausstellung, Neusteigerung, Bockmutteraufnahme, Bockkörung, sind mit vollständig ausgefüllten Anmeldevordruck rechtzeitig dem Verband zu melden.

Die Zuchtbuchführer der Vereine erhalten diese Vordrucke samt Rundschreiben vom Verband zugeschickt.

Diese Rundschreiben enthalten auch Auftriebsbestimmungen sowie Mindest- bzw. Hochstalter der Tiere und Ende der Anmeldefrist.

Versteigerungsbestimmungen

Die Tiere müssen rechtzeitig aufgetrieben, und rechtzeitig der Kör- bzw. Bewertungskommission vorgeführt werden.

Böcke (auch Böcke zur eigenen Ankörung) müssen am Versteigerungsort vor der Bewertung gewogen werden. Das Mindestgewicht bei Jungböcke ist 30 kg, bei Kitze 25 kg.

Zur Versteigerung gemeldete Tiere müssen mindestens 3 Monate im Besitz des Verkäufers sein, aus dem Ausland zugekaufte weibliche Tiere dürfen nie versteigert werden, männliche Tiere nicht im Ankunftsjahr.

Weiters gilt die im Versteigerungskatalog abgedruckte Versteigerungsverordnung.

Tiere mit Pseudotuberkulose (Knoten) werden ausnahmslos nicht versteigert, und müssen das Versteigerungsgelände verlassen.

Bei Kitze über 1 Jahr Alter muss der Verkäufer eine Trächtigkeitsgarantie abgeben.

Versteigerungsklassen I, IIa, IIb

Ziegen
I Tiere mit entsprechenden Exterieur und Bockmuttermindestleistung
IIa hier darf die Milchleistung bis zu 100 kg unter die Bockmuttermindestleistung gehen
IIb Tiere mit IIb Exterieur, Tiere mit keiner Leistung, zu wenig Leistung und Tiere mit Teilabschluss
Nutztiere werden nicht versteigert!
Böcke
I mindestalter 1 Jahr und sehr gutes Exterieur
IIa Böcke unter 1 Jahr können höchstens in die Klasse IIa versteigert werden
IIb mittlere Qualität

Böcke mit Fundament Note 5 dürfen nicht zur Bockzucht verwendet werden; gilt auch wenn sie bei der Hauptkörung auf 5 zurückgestuft werden.

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