Versteigerung trotzt Covid-19

Sehr guter Ziegenversteigerungsverlauf trotz Corona-Bestimmungen
Die Nachfrage nach Tiroler Zuchtziegen ist nach wie vor groß.

Da im Frühjahr aufgrund von Covid-19 keine Versteigerungen durchgeführt werden konnten, wurde versucht, durch den Ankauf von Exporttieren, den Markt für die Augustversteigerung vorzeitig zu entlasten.
So wurden bereits im Vorfeld rund 400 Tiroler Zuchtziegen vom oberösterreichischen Ziegenzuchtverband
für den Export angekauft.
Die traditionelle Ziegenversteigerung Anfang August hat trotz den geltenden Corona Bestimmungen die Erwartungen des Tiroler Ziegenzuchtverbandes übertroffen. Von 83 aufgetriebenen Böcken und Ziegen konnten 77 Tiere erfolgreich vermarktet werden.
Die Versteigerung von 39 Zuchtböcke bester Qualität und einem Durchschnittspreis von 957 € galt als Highlight der
Veranstaltung. 15 Böcke konnten dabei mit einem Zuschlagspreis von mehr als 1.000 € vermarktet werden. Besonders erfreulich war, dass die 6 aufgetriebenen GGZ Altböcke mit überdurchschnittlichen 1.130 € den
Besitzer wechselten. Die Qualität der 38 weiblichen Ziegen war ansprechend und deshalb konnten diese um durchschnittlich 343 € verkauft werden.
Neben den Milchrassen rundeten Bündner Strahlenziegen das Kaufangeboten ab. Bei guter Nachfrage wurden die Tiere um durchschnittlich 308 € vermarktet. Als teuerstes weibliches Tier ging die GGZ- Zweitmelkziege FLAVIA von Kuen Lukas aus Längenfeld hervor. Sie wechselte zum Zuchtbetrieb von Eller Marius und Raphael nach St. Jodok. Bei den Böcken konnte der GGZ- Jungbock SILVERADO von Wibmer Markus aus Arzl den Tageshöchstpreis erzielen. Dieser wurde vom Milchziegenbetrieb Steiner Stefan aus Fügen angekauft.
FLAVIA

Der Zuchtbetrieb Eller ließ die GGZ-Zweitmelkziege FLAVIA 1340,- Euro kosten.

SILVERADO

Der GGZ-Jungbock SILVERADO wechselte um 2900,- Euro den Besitzer.

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