Am Samstag, dem 13. August 2016 wurde in Rotholz die 57. Zuchtziegenversteigerung des Tiroler Ziegenzuchtverbandes abgehalten.
Dabei konnten in allen Kategorien sehr gute Preise erzielt werden. Wenn gleich auch festgehalten werden muss, dass die Auftriebszahl bei den weiblichen Tieren aufgrund des ganzjährigen guten Absatzes, gegenüber dem Vorjahr um fast 40% zurückging.
Herausragend wieder die Kategorie der Jungböcke, die in der Verkaufsklasse der IIa Böcke bei 33 angebotenen Böcken, einen Durchschnittspreis von € 890,00 erzielen konnten.
Die gleichaltrigen Böcke bei den Saanenziegen, kletterten bei  4 angebotenen Tieren, auf einen Durchschnittspreis von über € 1000,00.
Erfreulich ist, dass die immer schwer verkäuflichen Altböcke ebenfalls im Durchschnittspreis gegenüber dem Vorjahr, zulegen konnten.
Der Absatz bei den weiblichen Tieren gestaltet sich im August immer schwieriger als im Frühjahr, da die Tiere kurz vor der Trockenstehphase stehen.
Trotzdem sei nicht unerwähnt, dass die Milchproduzenten aus Tirol und den Nachbarbundesländern wiederum als Käufer aufgetreten sind. Die Qualität der aufgetriebenen Tiere war stärker als im Vorjahr.

Zur weiteren Information:
Am Samstag, dem 9. Oktober 2016 findet in Rotholz eine Versteigerung für weibliche Gebirgsziegen statt.
Die nächste Milchziegenversteigerung, findet am 1. April 2017 ebenfalls in Rotholz statt.
Am Sonntag, dem 25. September 2016 findet eine landesweite Kitzausstellung für Milchziegen in Sölden im Ötztal und am Samstag, dem 15. Oktober 2016 die landesweite Gebirgsziegenausstellung in Schmirn statt.

 

 teuerster bock

 Als teuerstes Tier des Jahres wechselt der halbjährige Bock Ovetinio um € 3.280,00
von Christoph Jaufenthaler aus Mutters, zu Verbandsobmann Josef Mühlbacher nach Kitzbühel.

 

teuerste ziege
Seit langem war eine Saanenziege das teuerste Tier, welches auf der Versteigerung verkauft wurde.
Um € 720,00 ersteigerte Robert Resinger aus Osttirol die Zuchtziege von Peter Fankhauser aus Hopfgarten.

Am Samstag, dem 2. April 2016, wurde erstmals in Imst die Ziegenversteigerung abgehalten.

Die Liebhaber von Tiroler Kitzfleischspezialitäten können sich freuen!

Die starke Nachfrage nach Ziegenmilch hat dazu beigetragen, dass sich die Kitze der Mutterziegen nun über das ganze Jahr erstreckt. Konzentrierte sich früher der Kitzabsatz hauptsächlich auf das Osterfest ist nun die „kulinarische Saison“ fast auf das ganze Jahr verlängert.

Ab sofort wird im Zuchtbuch des Tiroler Ziegenzuchtprogrammes für die Rasse Gemsfarbige Gebirgsziege eine eigene Abteilung für Tiere ohne Milchleistungskontrolle geführt.

Gleichzeitig mit der CAE-Bestandsuntersuchung besteht auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, mit derselben Blutabnahme die Tiere auch auf Pseudotuberkulose zu untersuchen.

Im LFZ Raumberg Gumpenstein wurde ein Versuch mit Saanenkitzen bezüglich Mastleistung bei Vollmilchfütterung gegenüber Milchaustauschereinsatz gemacht.

Der Milchaustauscher war Lämmertrockenmilch mit einer Konzentration von 130g TM je Liter Milch.

Beide Versuchsgruppen hatten Kalttränke zur freien Aufnahme zur Verfügung.

Für die Kitzaufzucht mit Kalttränke gibt es 3 Varianten, die nachfolgend aufgelistet sind.

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